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Barrierefreies Reisen


PROJEKT-TEAM

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ALEXANDRA HOENE - LINDEMANN

Abgeschlossenes Studium: Dipl. Ingenieurin - Architektur Aktueller Studiengang: Barrierefreie Systeme (M. Sc.) – Planen und Bauen

Nach dem Abitur, absolvierte ich eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau mit dem Schwerpunkt der Inneneinrichtung. Danach erfolgte ein Architekturstudium an der TU Berlin mit dem Abschluss Diplom Ingenieurin. In der fast zwanzigjährigen Familienphase war ich unter anderem mit dem Umbau einer Immobilie beschäftigt. Das war der erste Berührungspunkt, mit dem Thema „Barrierefreies Planen und Bauen“, da drei Generationen unter einem Dach wohnen sollten. Die dabei ent-standenen Erfahrungen waren für mich die Motivation, mich mehr mit dem Thema „Barrierefreie Architektur“ auseinander zu setzen. Zum Wintersemester 2013 / 2014 nahm ich den interdisziplinären Studiengang „Barrierefreie Systeme“ mit dem Schwerpunkt „Planen und Bauen“ an der FH in Frankfurt auf. Im Studiengang werden Fachkenntnisse im Bereich der Architektur vermittelt und durch vielfältige Exkursionen bereichert. Gerade der interdisziplinäre Ansatz kann in gemeinsamen Projekten mit den anderen Fachbereichen gut umge-setzt werden. Es entsteht ein interessanter Erfahrungsaustausch, wodurch jeder Einblicke in die Arbeitswelt der anderen erhält.

ANNE GIDEON

Abgeschlossenes Studium: Rehabilitationspädagogik (B.A.) - psychosoziale Rehabilitation und der Ergänzung -beruflich soziale Rehabilitation Aktueller Studiengang: Barrierefreie Systeme (M. Sc.) – Case Management

Reisen ist ein Grundbedürfnis aller Menschen. Es ermöglicht einen Ausgleich zum Alltag zu finden, neue Orte und Menschen kennen zu lernen, aktiv oder einfach mal faul zu sein. Für ältere Menschen oder Menschen mit Handicaps stellt es je-doch noch viel mehr dar. Als persönliche Assistenz von Reiseaktivitäten eines Selbsthilfevereins für „Schlaganfall und Aphasie“ war es mir möglich, die Tücken und Freuden einer Reise einer heterogenen Gruppe mit Mobilitäts- und Sprachbeeinträchtigungen haut-nah mitzuerleben. Die Beeinträchtigungen von Schlaganfallbetroffenen sind facettenreich. Um eine barrierefreie Reise ermöglichen zu können sind viele Absprachen nötig und oftmals wenig Gewissheit, was einem am Reiseziel tatsächlich erwartet. Des Weiteren habe ich an einer Schulung für Bestandsanalysen barriere-freier Angebote in Thüringen teilgenommen. Dabei habe ich gelernt mit Erhebungsbögen umzugehen und in praktischen Erhebungsübungen das Wissen zu vertiefen. In Folge dessen wurden Daten zur Barrierefreiheit von Beherbergungsbe-trieben erfasst und zur Erstellung eines Verzeichnisses barrierefreier Unterkünfte in Thüringen aufbereitet, das im Februar 2014 erschien. Barrierefreies Reisen bedeutet für mich, Menschen in Ihrer Vielfalt, mit Ihren Wün-schen und Erfahrungen die Möglichkeit zu gewähren am Ende selbstbestimmt Ihr Leben zu führen, zu Reisen und Teil unserer Gesellschaft zu sein. Meine Perspek-tive bei dieser Arbeit ist vom Menschen auszugehen und die bekannten Erfahrun-gen über Barrieren und Reisegewohnheiten von Menschen mit Behinderungen mit in die Teamarbeit einzubringen.

CAROLIN PIEPER

Abgeschlossenes Studium: Innenarchitektur (B.A.) Aktueller Studiengang: Barrierefreie Systeme (M. Sc.) – Planen und Bauen

Durch mein Grundstudium der Fachrichtung Innenarchitektur habe ich durch ver-schiedene Projekte bereits Einblicke in das Feld der Barrierefreiheit bekommen. Ich erkannte, wie wichtig dieses Thema im Alltag ist. Ob mit oder ohne Behinderung, jeder Mensch hat das Recht auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und so auch bei der Planung seines Urlaubes. Dieses Projekt ermöglicht mir als Planer den Einblick in die Touristikbranche. Es wird zunehmend deutlich, wo es Probleme und Schwachstellen bei der Gestaltung von Hotels und Gastronomiebetrieben gibt und wo die Problematik bei einer einheitlichen und transparenten Vermarktung liegt. Die Möglichkeit interdisziplinär zu arbeiten versetzt mich zudem in die Lage, angesichts der anstehenden gesellschaftlichen Veränderungen innovative und verantwortliche Beiträge zum Planen und Bauen der Zukunft zu leisten.

JENNY SCHMIDT

Abgeschlossenes Studium: Allgemeine Pflege (B. Sc.) Aktueller Studiengang: Barrierefreie Systeme (M. Sc.) – Case Management

Bereits während meines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in einer Tagesförder-stätte für Schädel-Hirnverletzte Menschen wurde mir klar, dass ich in dem Bereich „Soziale Arbeit und Gesundheit“ beruflich tätig werden möchte. Die Selbständigkeit der Betroffenen zu fördern war ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit. Leben be-deutet für mich, dass „Bewegung“ stattfindet. Die Art der Fortbewegung kann viele Formen annehmen und so unterschiedlich die Menschen auch sind umso vielfälti-ger sind auch die Möglichkeiten z. B. zu Wohnen, zu Kommunizieren oder zu Rei-sen. Es geht darum, dass allen Menschen (ihren individuellen Bedürfnissen ent-sprechend), der Zugang zu gesellschaftlichen Aktivitäten (Öffentliche Räumlichkei-ten, Bildung, Beruf, Politik…) geschaffen wird, um aktive Teilhabe am Leben in der Gesellschaft als Selbstverständlichkeit anzusehen. Die Vielfalt ist eine Bereiche-rung! Für jeden! Durch meine langjährige Erfahrung in der Tätigkeit als Reiseassistenz für Men-schen mit Behinderungen, der persönlichen Assistenz im ambulanten- und Frei-zeitbereich sind mir viele Barrieren aufgefallen. Durch die interdisziplinäre Zusam-menarbeit im Team erhoffe ich mir für die Zukunft, viele Erfahrungen, Eindrücke und Fachwissen zu sammeln, um zukünftig etwas im Tourismussektor „bewegen“ zu können.

gruppenbild.jpg (Alexandra Hoene Lindemann, Anne Gideon, Carolin Pieper, Jenny Schmidt)




PROJEKT-THEMA

Planungsgrundlagen für Reisebüros zum barrierefreien Reisen

PROBLEMSTELLUNG

Fehlende Informationen für das Reisebüro, um dem Kunden einen möglichst barriere-freien Reiseverlauf zu gewährleisten

FRAGESTELLUNG

Welche Informationen benötigt ein Reisebüro von Schlaganfallbetroffenen und den Dienstleistungsunternehmen der touristischen Servicekette zur Gestaltung einer optimalen Reisekette?

PROJEKTZIEL

Konzeption eines Instrumentes zur Gestaltung der barrierefreien Reiseplanung durch ein Reisebüro am Beispiel von Schlaganfallbetroffenen



SCHAUBILD

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PROJEKTPLANUNG



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1. Brainstorming


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de/barrierefreies_reisen.txt · Zuletzt geändert: 2014/11/24 12:37 (Externe Bearbeitung)