Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


Seitenleiste

de:depri

Depri

Einleitung

Projektteam

Architektur
Mehri Entezar

Informatik
Esra Erdem
Nesrin Kasik
Mourad Hallaoui

Soziale Arbeit
Bettina Schmidt

Projektbeschreibung

Das Team „Depri“ besteht aus drei Fachbereichen, Architektur, Informatik und Soziale Arbeit. Das Team Depri beschäftigt sich mit dem Thema, wie Menschen mit depressiven Verstimmungen mit Hilfe von Technik und Raum identifiziert werden.

Projektziel

Ziel des Projekts ist Depressiv erkrankte Menschen aus der depressiven Phase herauszuhelfen.

Zielgruppen

Definitionen

Was ist ein Depression?

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die zu den als affektive Störungen bezeichneten Stimmungsstörungen gehört: Eine affektive Störung ist eine Erkrankung, bei der es häufig zu Schwankungen der Stimmung und des Antriebs kommt.

Die Depression gehört heutzutage zu den häufigsten psychischen Krankheiten. 4 Millionen Menschen leiden nach einer statistischen Erhebung an einer Depression. Depression ist eine ernst zunehmende Krankheit, weil diese bis zu einer Suizid führen kann. An diese Erkrankung selber zu erkranken wächst zunehmend mit den Jahren. Diese hat auch gleichzeitig eine Volkswirtschaftliche Folge. Denn die betroffenen Menschen werden arbeitsunfähig oder erwerbsunfähig und diese haben die Folge, dass Krankenkassen einen hohen Kosten Aufwand haben. Es wird in der Zukunft immer notwendig, diese Krankheit rechtzeitig und frühzeitig bei den betroffenen Personen zu erkennen, damit man so schnellst wie möglich intervenieren kann. (vgl. A.Weisser (2011) : 1)

Depression hat die Symptome, dass der Mensch sich gelähmt und erstarrt fühlt. Sein Denken fällt dem Betroffenen schwer und sein Körper ist kraftlos. (vgl. A.Weisser (2011) : 4)

Die Krankheit beinhaltet mehr, als nur sich schwach, traurig oder sich unzufrieden zu fühlen. Die Krankheit hat den Unterschied zu dem was wir auch mal empfinden, dass diese Gefühlszustände nicht nach einer gewissen Zeit verschwinden. Die Krankheit beeinflusst einem das ganze Leben. (vgl. A.Weisser (2011) : 4)

Wichtig ist, dass das Thema in der Öffentlichkeit thematisiert wird. Denn das Problem ist, dass psychisch Kranke Menschen in der Gesellschaft noch sehr stark negativ stigmatisiert werden. Dies hat die Folge, dass Therapien von Betroffenen abgebrochen werden. (vgl. A.Weisser (2011) : 6)

Ein Gedanke von uns war, dass wir Räume gestallten, die zu der Öffentlichkeit einen freien Zugang haben. Denn es ist wichtig, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Das Thema soll toleriert werden und einen alltäglichen Umgang gelernt werden.

Weisser, Annika (2011): Bachelor Thesis. Interventionen der Sozialen Arbeit bei Menschen mit einer depressiven Erkrankung.

Arten von Depression

Es gibt drei Gradzustände der Depression:

  • stark
  • mittle
  • leicht

Schwere Depression

http://www.depressiontreatmenthelp101.com/wp-content/uploads/2011/04/4.jpg

  • Bewegungsarmmut
  • Arbeitsunfähigkeit
  • Routineaufgaben nicht erledigen
  • Alltagstätigkeiten nicht nachkommen
  • Selbstvernachlässigung
  • Denkschwierigkeiten
  • Suizidgedanken

Die Symptome

Folgende Symptome sind für eine Depression charakteristisch: Betroffene sind häufig gelähmt und erstarrt, darüber hinaus sind sie kraftlos und haben Einschränkungen im Denkvermögen bis hin zu Suizidgedanken.

Allgemeine Symptome:

  • gelähmt
  • erstarrt
  • Körper ist kraftlos
  • Einschränkung des Denkvermögens
  • Gewichtsabnahme
  • Schlafstörungen bis hin zum Suizidgedanken

Ursachen

  • genetische
  • hormonelle
  • psychologische
  • körperliche
  • persönliche Faktoren
  • Schicksalsschläge
  • zu viel Stress

Diagnose

Depression kann an hand von einer Scheckliste, die Symptomatiken und Kriterien auflisten, festgestellt werden. S.7-8 Es müssen mindestens 5 Kriterien vertreten sein, die dann auch mindestens 2 Wochen lang durchziehen. Die ICD – 10 definiert das Ganze. Es gibt nicht nur eine Art von Depression. Auch die Ursache können verschiedenste Gründe haben. „Experten gehen (…) davon aus, dass genetische Faktoren, neurobiologischen Faktoren, psychologischen Belastungsfaktoren, Persönlichkeitsfaktoren und frühere psychische sowie körperliche Erkrankungen das Risiko einer depressiven Störung entscheidend verstärken kann.“ S.9

Formen von Depressionen können sein:

  • Krankheitsphase (depressive Episode)
  • manisch. –depressiven Erkrankung = Appetitlosigkeit
  • Gewichtsabnahme
  • Libidosstörungen
  • Freud und Gefühlslosigkeit

Die häufigsten Therapiemöglichkeiten einer Depression wären Medikamententherapie, Gesprächstherapie und Verhaltenstherapie.

Depression und depressive Zustände

Die Ursachen für eine Depression könnten genetisch-, hormonell-, psychologisch-, körperlich bedingt sein; darüber hinaus gibt es Ursachen wie z.B. persönliche Faktoren, Schicksalsschläge und zu viel Stress sein.

Therapiemöglichkeiten

  • Medikamententherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Gesprächstherapie
  • Psychotherapie
  • Lichttherapie

Notwendigkeit

  • Es gibt in Deutschland 4 Mio. Menschen, die unter einer Depression leiden.
  • Die Krankheit führt immer mehr zu einer Volkswirtschaftlichen Belastung.

Komplexität

Das Bild zeigt die Komplexität des Themas im Hinblick auf den Betroffenen mit der Depression, den Raum und das System.

Vorgehensmodell

Das System

Diagramme

Use-Case-Diagramm

Zustandsdiagramm Mensch

Zustandsdiagramm Raum

Zustandsdiagramm Gerät

Zustandsdiagramm Pflegedienst

Sequenzdiagramm

Architektur

Licht ist Leben

unser Leben wird wesentlich durch das Lichtbestimmt. Natürliches Tageslicht ist für das Leben auf der Erde ein wesentlicher Faktor. Es beeinflusst durch seine Wirkung entscheidend die Entwicklung und das Wohlempfinden aller Lebewesen sowie den Lauf der Natur. Die Strahlung des Lichts steuert die biologischen Abläufe des Organismus. Auf Menschen, Tiere und Pflanzen wird eine positive Wirkung erzielt, da Gesundheit und Psyche gestärkt werden. Mit natürlichem Tageslicht fühlen wir uns wohl. Sehr häufig halten wir uns jedoch in Bereichen auf, die künstlich beleuchtet werden – sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit. Dieser Mangel an natürlichem Tageslicht durch falsche oder unzureichende Lichtquellen kann zu unangenehmen, Begleiterscheinungen wie Stress, nachlassender Konzentration, Müdigkeit, Unwohlsein, Kopfschmerzen oder sogar Depressionen führen. Erkrankungen des vegetativen Nervensystems können die Folge falscher Beleuchtung sein. [1]

Moderne Lichttherapie - die Erfindung

Im Jahr 1893 entwickelte der dänische Arzt Nils Ryberg Finsen eines der ersten Geräte, mit dem er in der Lage war, synthetisches „Sonnenlicht“ mit einem technischen Verfahren zu erzeugen. Die Vorteile des syntetischen Lichts liegen eindeutig auf der Hand: Parameter wie Intensität und emittiertes Lichtspektrum können individuell eingestellt werden. Im Zeitraum von 1895 bis 1903 behandelte er mehr als 950 Patienten mit Lupus vulgaris (Tuberkulose der Haut) mit gefiltertem, synthetischem „Sonnenlicht„ mit einem techischen Verfahren zu erzeugen. 1903 wurde ihm der Nobelpreis für Medizin für seine Forschungen auf dem Gebiet der Lichttherapie und seine ausserordentlichen therapeutischen Ergebnisse verliehen. Dr. Finsen wird daher als Begründer der modernen Lichttherapie angesehen. [2]

Lichttherapie

Vor allem die SAD (saisonabhängige Depression, Winterdepression) kann sehr erfolgreich mit hellem Licht behandelt werden. Aber auch Depressionen mit anderer Ursache sowie gesunde Menschen profitieren deutlich von einer Lichttherapie. Dabei wird das Sonnenlicht oder das Licht heller Therapielampen über das Auge des Patienten aufgenommen und über den Sehnerv zur Inneren Uhr im Gehirn, dem SCN (nucleus suprachiamaticus), geleitet, wo dann verschiedene Gehirnbotenstoffe ausgeschüttet werden. [1]

Wie wirkt Licht?

Das helle Licht bringt bei richtiger Anwendung die innere Uhr wieder in ihren Takt und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Neurotransmitter Serotonin wieder in höherer Konzentration vorliegt. Serotoninmangel ist Ursache jeder Depression. Dieser Gehirnbotenstoff sorgt für die Informationsübermittlung von Gehirnzelle zu Gehirnzelle. Wenn diese Informationsübermittlung wieder gut funktioniert, kann man wieder besser denken, besser fühlen, besser schlafen, das Leben wieder intensiver genießen. [1]

Bei welchen depressiven Erkrankungen ist die Anwendung von Licht sinnvoll?

Lichttherapie hilft und heilt bei SAD (Seasonal Affective Disorder oder Saisonal Abhängige Depression). Die drei typischen SAD-Merkmale (Auftreten der Symptome im Herbst und Winter, deutliche Besserung im Frühjahr/Sommer, Krankheitsepisoden in mindestens zwei Jahren hintereinander) sollten vorhanden sein. Hat eine Depression eine andere Ursache, hat Lichttherapie ebenso eine positive Wirkung, jedoch nicht immer mit dem gleichen Erfolg. [1]

Welche Art von Licht ist wirkt am besten?

Für die Lichttherapie ist das natürliche Sonnenlicht oder das dem Sonnenlicht nachempfundene helle Licht einer Lampe am besten geeignet. Mindestens 2.000 Lux sind vonnöten, damit das Licht seine physiologische Wirkung erzielen kann. Ein Sommertag bei uns bietet 10.000 Lux, am Äquator sind es rund 80.000 Lux. Die Innenbeleuchtung bietet dagegen nur etwa 300 bis 800 Lux. Vollspektrum-Therapielampe verwendet man eine Glasscheibe als UV-Filter. [1]

Wie komme ich an eine Lampe?

Lampen („Lichtduschen“) kann man in Arztpraxen und Kliniken benutzen, manche Ärzte oder Therapeuten verleihen auch welche. Es gibt verschiedene Stärken (ca. 2000 bis 10000 Lux Lichtstärke), wobei der Trend zur lichtstärksten Lampe geht, da hier die Dauer der täglichen Anwendung kürzer ist. Wichtig ist hier, dass die das Auge schädigenden UV-Anteile des Lichts durch eine Glasscheibe herausgefiltert werden. Was muss ich bei der Anwendung beachten? Zu Beginn sollte man sich täglich 14 Tage lang vor die Lampe setzen, auch an den Tagen, an denen man symptomfrei ist. Je schwächer die depressiven Symptome, desto leichter fällt dem Betroffenen die Anwendung die hellen Lichtes. Am besten ist die morgendliche Anwendung, um der inneren Uhr eindeutig mitzuteilen, dass der Tag begonnen hat und sie den Körper in Schwung bringen soll. Die Dauer der Anwendung ist von der Lichtstärke der Lampe abhängig und variiert zwischen zwei Stunden (2.500 Lux) und 40 Minuten (10.000 Lux). [1]

Welche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen gibt es bei der Lichttherapie?

Gelegentliche Beschwerden wie Augenreizungen, Kopfschmerzen und trockene Haut gehen nach wenigen Stunden zurück. Generell wäre eine vorherige augenärztliche Untersuchung wünschenswert, denn bei bestimmten Augenerkrankungen ist Vorsicht geboten Schäden und ernste Nebenwirkungen wurden bisher nicht beobachtet, Therapieabbrüche wegen Nebenwirkungen sind Rarität.

Johanneskraut wird oft als pflanzliches Antidepressivum bei leichten und mittelschweren Depressionen eingesetzt. Die darin enthaltenen Wirkstoffe können zur Photosensibilisierung, d.h. Lichtüberempfindlichkeit führen, so dass es unter Lichttherapie manchmal zu juckenden Hautrötungen kommen kann. [1]

Vaklee

Die Universität Oulu, eine der größten Universitäten in Finnland, ist eine internationale Forschungs-und Innovations-Universität, die sich in multidisziplinärer Grundlagenforschung und akademischer Bildung engagiert. Die Universität arbeitet eng mit Industrie und Handel und verfügt über breite Verbindungen mit Hunderten von internationalen Forschungs-und Bildungseinrichtungen. Die Universität umfasst acht Fachrichtungen: Geisteswissenschaften, Bildung, Wirtschaft und Business, Wissenschaft, Medizin, Zahnmedizin, Gesundheitswissenschaften und Technologie. „Die Studien zeigen, dass wir über Gehirnzellen verfügen, die direkt auf Lichtexposition reagieren. Diese Ergebnisse sind sehr ermutigend, besonders für die neue Lichttherapiemethode, Licht über den Ohrkanal an das Gehirngewebe zu senden“, fasst Professor, PhD, Seppo Saarela, Chef des Abteilung Biologie an der Universität von Oulu zusammen.

Valkee führte das Bright Light Headset im August 2010 im Markt ein. Die Technologie basiert auf fachübergreifende Forschung in Neurologie, Biologie und Psychiatrie. Valkee ist medizinzertifiziert in der CE-Klasse II (a) für medizinische Geräte. [3]

Entwurf eines Raums (Gestaltung)

Intelligente Raum

Der Intelligente Raum zeichnet sich durch die Lage, Form und die Lichtverhältnisse aus, darüber hinaus sollte der Raum flexibel und mobil durch bewegbare Elemente sein. Zusätzlich sollte der Raum mit Materialien und Farbe leicht zu gestalten und mit Technik ausgestattet sein.

  • Lage, Form und Lichtverhältnisse
  • Flexibilität und Mobilität
  • Leicht zu gestalten mit Material und Farbe
  • Kommunikation / Technik

Spracherkennung

Spracherkennung ist ein Verfahren der Sprachanalyse, bei dem ein computerbasiertes System mit automatischer Spracherkennung (ASR) die eingegebenen Sprachinformationen analysiert.

Problem

Die menschliche Sprachkommunikation wirkt aus unserer Sicht einfach, doch sie besitzt Eigenschaften, die bei der Erkennung durch Computersysteme Probleme aufwerfen

Mündliche Sprache weist eine hohe Variabilität auf. So können starke Unterschiede beim Klang des gleichen Wortes entstehen.

Problematisch wird es für Spracherkennungssysteme wenn in der Spracheingabe Wörter von unterschiedlicher Bedeutung aber mit gleichen Phonemen vorkommen wie „mehr“ und „Meer„

Das Erkennen gesprochener Sprache gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Signalverarbeitung

Komplexität

Je größer der verwendete Wortschatz, desto mehr Satzkombinationen werden möglich und desto größer wird das Suchproblem.

Ein größerer Wortschatz erfordert somit eine höhere Rechenleistung des Computers.

Ziel der Spracherkennung

Ziel der Spracherkennung ist, Programme zu entwickeln, die sprecherunabhängige Fließtexte erkennen

Es soll möglich werden, mit einem Computer wie mit einem Menschen zu reden, die Programme wären in der Lage, schnell Gesprochenes genauso zu verstehen wie Flüstern

Es soll nicht nur möglich sein, die diktierten Wörter in einen geschriebenen Text umzuwandeln, sondern der Computer soll in der Lage sein, das Gesprochene zu verstehen.

Depression, Sprache, Raum: Versuch einer Annäherung

Im Rahmen einer Annäherung wurden die gemeinsamen Schnittstellen Depression – Raum – Sprache experimentell untersucht.

Basierend auf den Hintergrundinformationen – dass einerseits ein möglicher Zu-sammenhang zwischen Sprache und Emotionalem Zustand des Menschen bestehet und dass andererseits der Raum und dessen Veränderung zu einer emotionaler Zu-standsänderung beim Menschen beiträgt – wurden folgende Versuchsanordnungen aufgestellt.

Die Sprache sollte als Erkennungsmerkmal bezüglich des Emotionalen Zustandes (wütend, fröhlich, deprimiert) definiert werden.

Hierzu sollten sich drei Probanden in den jeweiligen Zustand hinein fühlen und an-hand des Satzes „Kannst du bitte den Müll raustragen“ wurde die Stimmlage gemessen. Bei weiteren acht Testpersonen erfolgte das Messen der Sprachfrequenz über das Aufzählen von Wörtern, wobei die Stimmfrequenz ebenfalls ausgewertet wurde. An-schließend fand dann eine Änderung des Raumes statt. Die Messungen wurden wie-derholt. Blutdruck und Puls wurden bei beiden Versuchsanordnungen ebenfalls als zusätzliche Parameter gemessen.

Einleitung

Der interdisziplinäre Master Studiengang Barrierefreie Systeme an der FH Frankfurt beinhaltet ein Modulfach, das sich zur Aufgabe gemacht hat, mit verschiedensten Disziplinen oder Fachbereichen gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Eine Gruppe besteht aus den Disziplinen der Fachbereiche Soziale Arbeit, Informatik und Architektur.

In diesem Projekt ging es um ein gemeinsames Erarbeiten mit den verschiedensten Disziplinen von gemeinsamen Schnittstellen. SozialarbeiterINNEN beschäftigen sich mit Menschen mit / oder ohne Behinderung. Die Menschen, mit denen sich die soziale Arbeit beschäftigt, sind häufig Personen, die aus dem Raster des gesellschaftlichen Systems fallen. Die Architekten beschäftigen sich mit Raum wie Raumgestaltung, Grundrissen, Hochbauten, Tiefbauten. Sie bauen Räume, verändern oder gestalten diese neu. Die Informatiker beschäftigen sich mit Technik und versuchen u.a. Systeme zu pro-grammieren. In diesem Projekt ging es um ein gemeinsames Arbeiten mit den verschiedensten Disziplinen und wir versuchten in erster Linie gemeinsame Schnittstellen von unseren Fachbereichen zu entdecken, um dann ein gemeinsames Projekt zu gestalten. Wir überlegten, ob Depression ein interessantes Thema sein könnte. Wir stellten uns die Fragen, wie wir Menschen, die unter einer Depression leiden, aus dieser heraus-helfen könnten, und ob das Thema eine Relevanz für unsere Gesellschaft haben könnte? Außerdem fragten wir uns, ob mit Hilfe der Sprache sich das Krankheitsbild Depression erkennen lassen kann und ob ein Raum mit seinen Farben, Licht und Raumelementen eine positive Wirkung auf die Menschen mit einer Depression zielen kann.

Überblick

Experimente

Auf die Depression bezogen, stellt sich die Frage, inwieweit durch die Analyse der Sprache der jeweiligen Person eine mögliche Depression festgestellt werden kann. Und wenn eine Depression anhand der Sprache festgestellt werden könnte, ergibt sich desweiteren die Fragestellung, ob dann ein bestimmter Raum die Depression minimieren beziehungsweise den Menschen aus der Depression heraus helfen kann.

Basierend auf den Hintergrundinformationen - dass einerseits ein möglicher Zusammenhang zwischen Sprache und Zustand des Menschen besteht und dass andererseits der Raum und dessen Veränderung zu einer Zustandsänderung beim Menschen beiträgt - haben wir folgende Experimente in unserem Projekt aufgestellt.

Als Zustand definieren wir, in welcher Gefühlslage sich der Mensch zum Zeitpunkt der Messung befindet (subjektive Wahrnehmung der Testpersonen).

Unser angedachtes theoretisches Experiment besteht aus zwei Teilexperimenten. Der erste Teil des Experimentes beinhaltet die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen Emotionalem Zustand (wütend, deprimiert, fröhlich) einer Person und de-ren Sprache gibt und inwieweit sich dieses anhand einer Sprachveränderung messen lässt. Der zweite Teil des Experimentes beinhaltet die Frage, ob ein Raum einen Menschen bezüglich seines Emotionalen Zustands (fröhlich, wütend, deprimiert) verändert kann und diese Veränderung in der Sprache deutlich wird.

Experiment 1

Aufgrund, dass uns keine depressiven Menschen als Probanden zur Verfügung stan-den, führten wir das Experiment an Menschen ohne depressivem Krankheitsbild durch.

Beschreibung

Die Testpersonen sollten sich gedanklich in drei verschiedenen Situationen (wütend, deprimiert, fröhlich) hineinbegeben. Dabei wurden jeweils der Puls und Blutdruck gemessen und die Teilnehmer mussten den Satz „Kannst du bitte den Müll raustra-gen“ äußern. Dieser Satz wurde per Tonbandgerät aufgenommen. Die Aufnahme wurde mit dem Programm Praat analysiert. Mit Hilfe des Programmes wurde der Grundfrequenzverlauf (F0) analysiert. Basierend auf den Laut [2] kann man anhand der F0 Kontur der Stimme den Emotionalen Zustand der Testpersonen bestimmen.

Methodik des Experiments 1

Es nahmen drei weibliche Testpersonen, die Leiter des Projektes waren, teil. Die Testpersonen waren im Alter von 25 bis 30 Jahren und befanden sich in einem gro-ßen, nicht schalldichten Raum der Fachhochschule Frankfurt am Main. Jeder nahm das Tonbandgerät selber in die Hand und sprach ins Mikrofon. Eine weitere Person notierte den Blutdruck und den Puls. Die jeweilige Testperson war mit den anderen (folgenden) Testpersonen im selben Raum. Die Testpersonen könnten selber entscheiden, ab wann sie sich in den anderen Zustand hinein versetzten wollten.

Begründung

Durch das Messen des Blutdruckes und Pulses und des gedanklichen Hineinverset-zens des jeweiligen Zustandes legten wir den Zustand der jeweiligen Person fest. Unser Ziel war, zu testen, ob es eine Veränderung der Sprache gibt, wenn sich der Emotionale Zustand eines Menschen verändert.

Ergebnis

Die gedanklichen Situationen von wütend, deprimiert und fröhlich ergaben bei jedem Teilnehmer eine minimale Veränderung des Pulses und Blutdruckes, als sie sich in die verschiedenen Situationen hineinversetzt haben.

Bei den Stimmaufnahmen kann man erkennen, dass bei dem gleichen gesprochenen Satz „Kannst du bitte den Müll raustragen.“ eine deutliche Veränderung der F0-Konturen für die jeweiligen Emotionen zu erkennen war, so dass man den Emotiona-len Zustand dieser Testpersonen anhand des Verlaufs der F0-Kontur ermitteln konnte.

Wütend: Der Verlauf der Grundfrequenz (als blaue Linie dargestellt) unterscheidet sich von der depressiven und der normalen Version in zwei Punkten: Die F0 Kontur verläuft auf einem höheren Niveau und die Anstiege haben größere Steilheiten.

Depressiv:Die Grundfrequenzbewegung der Stimme ist hier am geringsten; man kann bei allen Testpersonen deutlich erkennen, dass der F0-Verlauf sehr flach ist. Darüber hinaus kann man auch erkennen, dass die Silben der einzelnen Wörter mäßig bis stark verlängert wurden.

Normal: Wie schon erwähnt, befindet sich der F0-Verlauf von einem normal, ohne Emotionen gesprochenen Satz zwischen dem der beiden Emotionen Wut und De-pression.

Diskussion

Die Teilnehmer haben eventuell den jeweiligen Satz in einer übertriebenen Weise, der jeweiligen Situation geäußert. Es müssten noch weitere Personen getestet werden, die von dem jeweiligen Ziel des Experiments nichts wissen. Die Puls und Blut-druckveränderung ist gering ausgefallen. Es könnte daran liegen, dass zwischen den Zustandswechsel nicht ausreichend genügend Zeit gegeben worden ist, damit sich der Puls wieder runter oder hochfahren könnte. Weitere Messinstrumente oder (Parameter), um den Zustand eines Menschen zu messen, wäre angebracht / sinnvoll. Die Veränderung in der Sprachsequenz könnte ungenau sein, weil das Mikrofon mit verschiedensten Abständen bei der Sprachaufnahme gehalten wurde. Es ist Schwierig die Aufnahmen an Hand der Stimmsequenz miteinander zu verglei-chen. Um die Stimmsequenz miteinander zu vergleichen, müssten die gleichen Randbedingungen erfolgen z.B. der jeweilige Satz in den verschiedenen Zustandssi-tuationen müsste in der gleichen Zeit gesprochen werden, aber diese könnte eventuell nicht gegeben sein, weil der Satz, der in einer natürlichen weiße gesprochen wird, von der Zeit verschieden ausfällt.

Experiment 2

Beschreibung

Es galt zwei Dinge feststellen. Zum einen wollten wir feststellen, ob die Stimmlage sich verändert, wenn sich ein Zustand eines Menschen verändert. Zum anderem sollte getestet werden, ob ein Zustand eines Menschen sich verändert, wenn derjenige sich in einem anderen Raum aufhält. Um dieses Experiment durchführen zu können (siehe folgende Grafik), musste die erste These „ der Zustand eines Menschen wirkt sich auf dessen Stimme aus“ bestä-tigt werden Denn wenn der Zustand eines Menschen keinen Zusammenhang mit der Stimme des Menschen hat, dann kann auch nicht getestet werden, ob ein Raum den Zustand des Menschen verändert, wenn wir dafür das Messinstrument Stimme ver-wenden. An Hand des ersten Experimentes kann nur vermutet werden, dass es einen Zusam-menhang zwischen Stimme und Zustand eines Menschen gibt, aber es gibt dazu noch keinen eindeutigen Beleg.

Vorgehensweise

Das folgende Experiment ist folgender Maßen aufgebaut.

Am Anfang wurden die Teilnehmer gefragt, wie es ihnen gerade zurzeit geht, woher sie gerade herkommen, z.B. von zu Hause, von der Arbeit. Direkt danach wurde deren Puls und Blutdruck gemessen. Anschließend sollten die Testpersonen Wörter vorlesen, was mit einem Ton-bandgerät aufgenommen wurde. Dadurch kann die jeweilige Zeit, wie lange zum vollständigen Vorlesen der Wörter gebraucht wurde, gemessen werden. Dann gingen die Testpersonen alleine in den Raum 109 in Gebäude 1 der FH. (Wegezeit ca. 1 1/2 min bis 2 min). Der Raum war beleuchtet und im Hinter-grund lief mit Hilfe eines Laptops Entspannungsmusik. In diesem Raum wurden anschließend ein paar Fragen an die jeweilige Person gestellt, was wiederum mit einem Tonbandgerät aufgezeichnet wurde.

Der Fragebogen bestand aus folgenden 12 Fragen.

Die Fragen waren wie folgt:

Was war Ihr erster Eindruck, als Sie den Raum betreten haben?

Was ist Ihnen zuerst in diesem Raum aufgefallen?

Wie wirkt der Raum auf Sie?

An was erinnert Sie der Raum?

Was würden Sie in diesem Raum machen wollen?

Was finden Sie in diesem Raum gut und was finden Sie schlecht?

Können Sie sich mit einem Gegenstand identifizieren/anfreunden?

Was fehlt für Sie in diesem Raum?

Wie fühlen Sie sich in diesem Raum?

Was würden Sie in diesem Raum ändern wollen, damit Sie sich in diesem Raum wohler fühlen?

Wie müsste ein Raum aussehen, von dem Sie denken, dass dieser Sie bei Ihrer Arbeit motivieren könnte?

Wie lange würden Sie sich in diesem Raum aufhalten wollen? Und warum?

Nach dem Beantworten dieser Fragen wurden der Puls und der Blutdruck von der jeweiligen Person wieder gemessen. Anschließend sollten die Testpersonen die gleichen Wörter wie zu Anfang - nur mit einer anderen Reihenfolge - vorlesen. Das Vorlesen der Wörter wurde mit einem Tonbandgerät aufgenommen. Hierdurch konnte die jeweilige Zeit, wie lange die Testperson gebraucht habt, um die Wörter vollständig vorzule-sen, gemessen werden. Die Person wurde gefragt, wie es ihr zurzeit geht. Anschließend wurden von der Person allgemeine Daten gesammelt wie z.B. Geschlecht, Herkunft usw. Insgesamt wurden 12 Personen getestet. Auf Grund des Zeitmangels wurden nur acht Personen ausgewertet. Bei der achten Person sind die Datenmaterialien vom Tonbandgerät verloren gegangen. Von den acht Personen sind vier männlich und vier weiblich. Von den jeweiligen vier sind zwei Studenten und zwei, die ihren Beruf ausüben. Von den acht Personen, haben vier die Nationalität türkisch, drei deutsch und einer spanisch. Fünf Proban-denwaren Studenten und drei waren Mitarbeiter der FH.

5 Personen wurden von unserem Freundeskreis gefragt, ob sie an einem Experiment mitmachen wollen, n Personen wurden spontan in der FH aufgesucht und gefragt, ob sie Lust hätten an einem Experiment teilzunehmen. Die Personen wurden informiert, dass die Daten anonymisiert werden. Sie wussten nicht, was das Ziel des Experimen-tes sei. Die Personen hatten verschiedene Randbedingungen, d.h. bei manchen wurde das Experiment am Wochenende durchgeführt, bei anderen wurde der Test während der FH Zeit durchgeführt. Der Raum ist am Wochenende viel stiller und ruhiger als in der regulären FH Zeit. Der Lichteffekt in diesem Raum könnte gegebenenfalls bei jeder Testperson anders gewesen sein. Am Wochenende sind die Lichter von den gegenübergelegenen Nebenräumen aus und während der Woche sind sie angeschal-tet.

Raum

raum.jpg

Der Raum 109 im ersten Obergeschoss an der Fachhochschule Gleisstraße 1. Die Bezeichnung des Raumes ist „die Insel“. Er ist 3.50 m breit und 6.50 m lang und 2.75 m hoch. dieser Raum hat keine direkte Beziehung zur Außenbereich (Licht , Luft, Natur, Akustik, Klima). Dieser Raum wird indirekt beleuchtet (kein natürliches Licht). Dort gibt es keine direkte Be-, und Entlüftung. Die Anordnung der Raumelemente hat keine harmonische Wirkung. Durch zu viele Raumelemente wirkt der Raum eng und chaotisch. Die Atmosphäre ist durch eintönige Farben bedrückten. ( kein Farbkonzept) Die farbliche Gestaltung des Raumes erfolgt durch die Raumelemente wie die Couch, das Bild und Pflanze. Die Bodenfläche sorgt für einen ausgewogenen Kontrast zwischen den Raumelementen und Raumflächen.

Begründung

Wir wollten wissen, welchen Emotionellen Zustand die jeweilige Testper-son zu Anfang des Experimentes hatte; deshalb wurde diese gefragt, wie sie sich fühlte und dies wurde dann mit ihrem Puls und Blutdruck festgelegt. Direkt im Anschluss wurde die Stimme bei dem Aufzählen der Wörter aufgenommen.Anhand der Stimme wird für uns der erste Zustand der je-weiligen Testperson festgelegt. Die Personen sollten sich alleine in dem Raum aufhalten und erste Ein-drücke von diesem Raum gewinnen. Ziel war dabei, dass der Raum eine Veränderung des Zustandes des Menschen bewirkt. Mithilfe der Fragen sollte auf der einen Seite festgestellt werden, wie der Raum auf die jeweilige Testperson wirkt, ob sie sich z.B. wohl oder schlecht fühlt, und zum Anderem dienten die Fragen dazu, wie ein Raum aus deren Ansicht besser gestaltet werden kann, damit sie sich wohler fühlen. Die Fragen waren keine standardisierten Fragen; sie wurden von uns entworfen und beruhen auf keinen wissenschaftlichen Grundlagen.Aber sie basieren auf unserer Literatur, dass Elemente wie Farben eine Bedeutung haben, wie ein Raum auf den Menschen wirkt.Die Puls- und Blutdruckmessung dient zur Feststellung, ob eine Verände-rung des Zustandes durch den Raum vorgekommen ist.Dabei wurde gleichzeitig wieder die Stimme aufgenommen, um zu testen, ob sich die Zustandsveränderung des Menschen auch auf die Stimme der jeweiligen Testperson auswirkt. Die Frage gilt als weiteres Parameter, um festzustellen, ob die Raumaus-stattung einen Einfluss hat. Die Fragen dienen der allgemeinen Erhebung.

Ergebnisse

Ergebnisse der allgemeinen Personen Daten: allgemeine_personendaten.pdf

Ergebnisse der Blutdruck: blutdruckanalyse.pdf

Ergebnis im Vergleich wie die Personen sich vor dem Betreten des Raumes fühlen und wie Sie sich nach dem Aufenthalt des Raumes 109 gefühlt haben: person_emotion.pdf

Ergebnis über dem Raum: raumergebnis.pdf

Raumergebnis

Der Raum wurde bei der Betrachtung zu Anfang (Frage 1) von den meisten Testpersonen als sehr negativ eingestuft, aber die Personen fühlten sich trotz-dem (Frage 10) in diesem Raum entspannt. Sechs Personenbestätigten, sie würden in diesem Raum entspannen wollen, aber gleichzeitig, sich nicht län-ger als eine ½ - 1 Stunde aufhalten wollen. Das Licht / die Beleuchtung im Raum ist einigen aufgefallen.

Viele würden den Raum anders strukturieren und viele Gegenstände aus dem Raum heraus nehmen, damit sie sich in diesem wohler fühlen. Es wird aus den Fragen sichtbar, dass die Personen mit dem Raum eine Vor-stellung entwickeln, für was der Raum gut sein soll (Entspannungsraum), aber sie empfinden, dass es kein Entspannungsraum wäre, so wie sie sich diesen jeweils vorstellen würden.

Ergebnis der Graphischen Darstellungen des Raumes

Die Testpersonen sollten die Inneneinrichtung zeichnerisch gestalten, wie sie sich einen Wohlfühlraum / Entspannungsraum mit dem jeweiligen Grundriss vorstellen könnten. Die meisten Personen malten eine Sitzecke oder ein Bett. Drei Personen malten Pflanzen in den Raum. Wir hätten bei der Zeichnung den Testpersonen, die Möglichkeit geben sollen, mit farbigen Stiften zu malen, denn dann hätte man eventuell die Farben eher vertiefen können.

Ergebnis von den Wörtern zählen

Bei den Interviewaufnahmen mussten, wie schon oben erwähnt, die Testpersonen einige Wörter am Anfang und am Ende des Interviews vorlesen. Bild2 zeigt den Grundfrequenzverlauf der Stimmen sowohl für den Studenten als auch für die Mitar-beiterin.

Beim Studenten kann man eine deutliche Veränderung des Grundfrequenzverlaufs der Stimme erkennen. Beim Vorlesen der Wörter am Anfang des Interviews war der Student etwas aufgeregt; dieses spiegelte sich in seiner Stimme wider. Am Anfang lag der F0-Verlauf zwischen 100- und 200 HZ und am Ende im Bereich von 200 HZ. Man kann das damit erklären, dass der Student am Ende des Interviews nicht mehr aufgeregt war und somit sich seine Stimme normalisiert hat. Bei der Mitarbeiterin hingegen gibt es beim Vorlesen dieser Wörter sowohl am An-fang als auch am Ende des Interviews fast keine Veränderung des F0-Verlaufs. Die Erklärung hier ist, dass die Mitarbeiterin geschult in Hinsicht der Pädagogik war und somit keine Aufregung hatte.

Diskussion und weitere Schritte

Der Fragebogen bezüglich des Raums müsste wissenschaftlich fundierter sein. Viel-leicht hätte dadurch ein eindeutig besseres Ergebnis erzielt werden können. Dieser hätte eventuell gezielter nach dem Licht und den Farben oder der Raumstruktur fra-gen müssen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Blutdruck / Puls der jeweiligen Person positiv ge-sunken ist, aber es gibt keinen eindeutigen Beleg dafür, dass dies tatsächlich am Raum lag. Der Raum wurde von den jeweiligen Testpersonen auch nicht eindeutig definiert. Denn auf der einen Seite wird der Raum als gemütlich wahrgenommen und zum anderem wird er als nicht gelungenen Wohlfühlort betrachtet.

Es gab keine eindeutigen Ergebnisse, ob ein Raum in dieser kurzen Zeit einen Men-schen vom Emotionalen Zustand her wirklich verändern kann. Diese Thematik müss-te noch vertieft werden. Es müsste auch festgestellt werden, wenn ein Raum einen Menschen wirklich vom Zustand verändern könnte, welche Parameter dann genau diese Zustandsveränderung bewirken.

Bei der Sprachanalyse gab es Erkennungsmerkmale, dass eine Veränderung in der Sprache stattfindet, wenn ein Mensch seinen Emotionalen Zustand (wütend, fröhlich, deprimiert) wechselt. Diese Merkmale müssten genauer festgestellt werden. Womög-lich müsste bei jeder individuellen Person eine für sie typische Sprachsequenz bzw. Stimmsequenz festgelegt werden. Wenn diese dann irgendwann einmal abweicht, müsste das System dies erkennen und entsprechend zuordnen.

Um die Anwendbarkeit bezüglich einer Depression zu prüfen, müssten entsprechende Tests mit der betroffenen Personengruppe durchgeführt werden. Menschen, die häufig in eine Depression hinein gelangen, müssten längerfristig mit einem Ton-bandgerät aufgenommen werden, um zu schauen, welche Veränderung der Sprache stattfindet, wenn diese Personengruppe erneut in eine Depression hinein fällt. Bezogen auf unser Experiment könnte dieses erweitert werden und es könnten dann depressive Menschen in einen Raum mit hellgrünem oder blauem Licht geführt wer-den, um eine eventuelle Veränderung der Sprache festzustellen.

Präsentationen

Dokumente

Berichte

Experiment

Literaturverzeichnis

Depression. http://www. Schoen-kliniken.de/ptp/medizin/psychosomatik/khb/depressionen [Stand: 25.10.11 ]

Depressionen – Depression. http://www.depressionen-depression.net/ [Stand: 01.02.11]

Depressionen. http://de.wikipedia.org/wiki/Depression [Stand: 25.10.11]

Depressionen-verstehen.der. Ein Informationsservice zu Depressionen. http://www.depressionen-verstehen.de/depression/ [Stand: 25.10.11]

H.-P.Volz : Depression – Sie können etwas dagegen tun. Wissenschaftliche Beratung: Priv. Doz. Dr. med. H.-P. Volz, Ärtlicher Direktor Krankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, Schloss Werneck, MERZ [Stand: 25.10.11]

WEINREICH Andre (2006): Emotionserfassung durch subjektive Verfahren., Institut für Psychologie. Power Point Präsentation

WEISER Anika (2011): Bachelor Thesis. Interventionen der Sozialen Arbeit bei Menschen mit einer depressiven Erkrankung

Haak Hans-Peter (2012). Depressive Kernsymptome. Zeitgemäßes zum Begriff De-pression. Bad Schwartau: Archivserver der Deutschen Nationalbibliothek

Harmsen T. (2012). Das Handy als Stress-Manager. Forscher und Studenten entwi-ckeln Apps, um Symtome zu erkennen und Hilfe zu bieten. Frankfurter Rund-schau 15 S.23

Krollner B. & Krollner D. (2013). ICD Code. Online-Dokument verfügbar unter http://www.icd code.de/icd/code/F32.1.html (letzte Zugriff: 1. Feb. 2013)

Loving RT, Kripke DF, Elliot JA, Knickerbocker NC, Grandner MA (2005): Bright light treatment of depression for older adults. [ISRCTN69400161]

Meerwein, Rodeck, Manhnke (1998). Farbe Kommunikation im Raum. Basel, Bos-ton, Berlin: Birkhäuser Verlag AG

Rastad, C.; Ulfberg, J.; Lindberg, P. (2008). Light room therapy effective in mild forms of seasonal affective disorder—A randomised controlled study. In: Journal of Affective Disorders 108 (3), S. 291–296, zuletzt geprüft am 12.12.2012.

Papers über Emotionen:

[1] F. Burkhardt, A. Paeschke, M. Rolfes, W. F. Sendlmeier, and B. Weiss, “A database of german emotional speech,” in Proceedings of Interspeech, Lisbon, Portugal, 2005.

[2] Astrid Paeschke, Miriam Kienast und W. F. Sendlmeier, “F0-Konturen bei emotio-naler Sprechweise” in Proceedings DAGA, Berlin, 1999.

Internetquellen

de/depri.txt · Zuletzt geändert: 2014/11/24 12:37 (Externe Bearbeitung)